Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO)
Grundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten, die Kunden in Pathlane einstellen.
Stand: Juli 2026
1. Gegenstand und Rollen
Der Kunde ist Verantwortlicher, der Anbieter Auftragsverarbeiter. Gegenstand ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Bereitstellung der Recruiting- und Matching-Plattform.
2. Art der Daten und betroffene Personen
- Kandidatendaten: Stammdaten, Disziplin, Skills, Verfügbarkeit, Ort, Notizen
- Einwilligungsdaten: Zweck, Rechtsgrundlage, Zeitraum, Widerruf
- Nutzerdaten des Kunden: Anmeldedaten, Rollen, Organisationszugehörigkeit
- Protokolldaten: Zugriffe, Entscheidungen, Begründungen
- Betroffene Personen: Bewerber und Talente, Mitarbeitende des Kunden
3. Weisungsrecht
Der Anbieter verarbeitet Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Kunden. Weisungen erfolgen über die Plattformkonfiguration oder schriftlich. Der Anbieter informiert, wenn eine Weisung nach seiner Auffassung gegen Datenschutzrecht verstößt.
4. Vertraulichkeit
Zur Verarbeitung eingesetzte Personen sind zur Vertraulichkeit verpflichtet und werden regelmäßig zum Datenschutz unterwiesen.
5. Technische und organisatorische Maßnahmen
- Verschlüsselte Übertragung und Verschlüsselung ruhender Daten beim Hoster
- Zeilenbasierte Zugriffsbeschränkung in der Datenbank; verborgene Profile ohne Freigabe technisch unsichtbar
- Rollen- und Rechtekonzept je Organisation, Mandantentrennung
- Append-only Protokollierung von Zugriffen und Entscheidungen
- Pseudonymisierung vor Übermittlung an KI-Dienstleister
- Regelmäßige Backups und Wiederherstellungstests
6. Subprozessoren
Der Kunde stimmt dem Einsatz von Subprozessoren für Hosting, Datenbank und Authentifizierung, E-Mail-Versand und KI-Vorschläge zu. Der Anbieter informiert über beabsichtigte Wechsel und räumt ein Widerspruchsrecht ein.
Die aktuelle Liste der Subprozessoren wird auf Anfrage an datenschutz@pathlane.app bereitgestellt.
7. Drittlandtransfer
Verarbeitung findet grundsätzlich in der EU statt. Sofern im Einzelfall ein Drittlandtransfer erforderlich ist, erfolgt dieser nur auf Grundlage geeigneter Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO.
8. Unterstützung bei Betroffenenrechten
Der Anbieter unterstützt den Kunden bei Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch durch entsprechende Funktionen in der Plattform.
9. Meldung von Verletzungen
Der Anbieter meldet Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich nach Bekanntwerden und stellt die zur Meldung nach Art. 33 DSGVO erforderlichen Informationen bereit.
10. Löschung und Rückgabe
Nach Beendigung des Vertrags werden Daten nach Wahl des Kunden zurückgegeben oder gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Backups werden im Rahmen der regulären Rotation überschrieben.
11. Kontrollrechte
Der Kunde kann sich von der Einhaltung dieses Vertrags überzeugen. Der Anbieter erteilt hierzu Auskunft und stellt vorhandene Nachweise bereit; Vor-Ort-Prüfungen erfolgen nach Ankündigung und mit angemessener Rücksicht auf den Betrieb.
Dieser Text beschreibt die vorgesehene Auftragsverarbeitung. Für den Vertragsabschluss stellen wir auf Anfrage ein unterschriftsfähiges Dokument bereit.
