Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Bedingungen für die Nutzung der Pathlane-Plattform durch Unternehmen.

Stand: Juli 2026

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Plattform Pathlane zwischen dem Anbieter und Unternehmen, Selbstständigen oder juristischen Personen. Ein Angebot an Verbraucher besteht nicht.

2. Vertragsschluss und Testphase

Der Vertrag kommt mit Anlage eines Kontos und Bestätigung der Registrierung zustande. Die Testphase beträgt 30 Tage und ist kostenfrei; sie endet automatisch, wenn kein bezahlter Tarif gewählt wird.

3. Leistungsumfang

Der Anbieter stellt die Plattform als Software-as-a-Service bereit. Umfang, Nutzerzahl und Grenzen ergeben sich aus dem gewählten Tarif. Der Anbieter darf Funktionen weiterentwickeln, sofern der Vertragszweck erhalten bleibt.

Matching-Vorschläge sind Entscheidungshilfen. Eine Auswahl- oder Einstellungsentscheidung trifft ausschließlich der Kunde.

4. Verfügbarkeit

Der Anbieter strebt eine hohe Verfügbarkeit an. Wartungsfenster werden nach Möglichkeit angekündigt. Zeiten, die auf Störungen bei Dritten oder höhere Gewalt zurückgehen, gelten nicht als Ausfall.

5. Pflichten des Kunden

  • Zugangsdaten vertraulich behandeln und Nutzerkonten personenbezogen führen
  • Nur Daten einstellen, für deren Verarbeitung eine Rechtsgrundlage besteht
  • Einwilligungen von Kandidaten ordnungsgemäß einholen und dokumentieren
  • Freigaben in der Review-Queue durch berechtigte Personen und mit Begründung treffen
  • Keine rechtswidrigen, diskriminierenden oder irreführenden Inhalte veröffentlichen

6. Preise und Zahlung

Die Preise ergeben sich aus dem gewählten Tarif und gelten zzgl. Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum. Bei Zahlungsverzug kann der Zugang nach Ankündigung eingeschränkt werden.

7. Laufzeit und Kündigung

Verträge laufen monatlich und können jeweils zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden, sofern keine abweichende Laufzeit vereinbart ist. Nach Vertragsende stehen Exportfunktionen für einen angemessenen Zeitraum bereit; danach werden Daten gelöscht.

8. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Der Kunde bleibt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die von ihm eingestellten personenbezogenen Daten. Der Anbieter verarbeitet diese als Auftragsverarbeiter auf Grundlage des Vertrags zur Auftragsverarbeitung.

9. Rechte an Inhalten

Die vom Kunden eingestellten Daten bleiben beim Kunden. Der Anbieter erhält nur die zur Vertragserfüllung notwendigen Nutzungsrechte. Rechte an der Software verbleiben beim Anbieter.

10. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

11. Änderungen und Schlussbestimmungen

Änderungen dieser Bedingungen werden mit angemessener Frist angekündigt. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters, soweit gesetzlich zulässig.

Diese Bedingungen sind ein Entwurf für den Produktbetrieb und vor Veröffentlichung rechtlich zu prüfen und um betreiberspezifische Angaben zu ergänzen.